Was ist denn an
Da hab ich ja mal toll ausgeschlafen. Warum muss ausgerechnet das Schlafzimmer der wärmste Raum in der Wohnung sein?! *grummel*
so schlimm, dass ich es nicht tweeten kann?!
Was ist denn an
Da hab ich ja mal toll ausgeschlafen. Warum muss ausgerechnet das Schlafzimmer der wärmste Raum in der Wohnung sein?! *grummel*
so schlimm, dass ich es nicht tweeten kann?!
Heute beim Mittagessen kam das Gespräch mal wieder auf elektronische Medien und ihre Nutzung. Vor allem ging es darum, ob man denn Instant Messaging haben will oder nicht. Vor allem amArbeitsplatz.
Ich bin ja eher der Typ, der nicht so wahnsinnig gerne telefoniert. Wer mich kennt weiss das. Aber wenn ich mich per icq, jabber oder auch mal seltener im IRC mit jemandem unterhalte ist das was komplett anderes. Da hab ich aber auch ein paar Sekunden Bedenkzeit und ich kann die Aussagen per emoticon taggen. Da muss dann niemand etwas rein interpretieren. Wenn ich müde bin kommt die Reaktion am Telefon eventuell nicht wie vom Gegenüber erwartet. Aber ein ;) bleibt ungeachtet meiner Stimmung gleich. Einfacher. Imho.
Ein anderes Problem war jedoch auch, dass der Unterschied zwischen IM und Chat mal gar nicht so klar ist wie mir scheint. Ohne Wertung kann man feststellen, dass es zwischen den Leuten am Tisch eine ziemlich unterschiedliche Nutzung der Kommunikationsmittel gibt. War auch mal spannend.
Unter anderem wurde mir wieder mal klar gemacht, dass das blog hier – wie vermutlich das meiste was ich so ins Netz puste – auch in der Firma wahrgenommen wird. Selbstverständlich weiss man das prinzipiell aber wenn man dann IRL drauf angesprochen wird ist das schon was anderes. Realitätsabgleich, sozusagen.
Wenn ich das hier so runterschreibe fällt mir mal wieder auf wie schön es eigentlich ist mal wieder längere Texte zu verfassen und sich nicht selbst auf 140 Zeichen zu beschränken.
Twitter ist natürlich schnell und man kann auch den ganzen unspannenden Mist reinpusten für den das Blog einfach zu schade ist. Der Hauptgrund warum ich das mache ist eher, dass ich Leute auf dem laufenden halten will.
Somit dachte ich: Da ist zwitschern ideal, da die geliebte Zielgruppe alles mitbekommt was ich so treibe. Allerdings hat das ganze einen Nachteil. Die Leutchen sind keine digital natives und kommen dem stream nicht mehr hinterher. 10 Tweets pro Tag (avg) sind ja nicht so viel (imho) aber wenn man da nicht alle paar Stunden minimal reinschaut sondern nur alle paar Tage wird das schon mehr. IMO wäre das ja auch zu machen aber scheinbar ist da wieder der Unterschied zwischen non-geeks und “uns”. Ich bin ja ernsthaft froh, dass mein Mobiltelefon auch Web, Twitter, Multiprotokoll-IM und Mail kann. Für den Notfall. ;)
Wobei auch klar ist, dass das mit der Medienwahrnehmung keine Altersgeschichte ist, sondern eher eine Frage des Alltags.
Ich versuche jedenfalls in der neuen Wohnung das Telefon abzuschaffen. VoIP wird es noch geben, damit Mama Sonntags anrufen lann wenn sie mag aber das war es auch schon. Ansonsten geb ich seit längerem nur meine Handynummer raus weil ich nicht verlässlich zu Hause erreichbar bin. Und wenn ich meine Ruhe haben will kann ich das ja ausschalten oder – was ich gerne mal tue – ignorieren.
Ui. Das war mal wieder viel. Das muss dann für heute mal reichen.
Seit gestern abend hab ich auch wieder mehr Motivation regelmässig wieder was zu schreiben. Mal schauen wie lange ich es diesmal durchhalte oder ob ich dann wieder “nur” twittere.
Aber gerade, wenn es mal wieder was längeres zu sagen gibt ist ja $hier eher das Forum der Wahl. Und mit dem neuen Spielzeug hab ich auch wieder die Gelegenheit dauernd was zu schreiben. Denn denn “grossen” Laptop dauernd auf den Knie zu haben ist auf Dauer doch nicht so bequem.
Ich hab es dann auch gleich mal mit dem Handy ge-paired und faszinierenderweise funktioniert das alles recht stressfrei. Jetzt bin ich noch am schauen was mir an Software zum Glück fehlt.
Für das Handy hätte ich noch gerne eine Collection-Verwaltung. Also eine Software, die mir erlaubt verschiedene Sammlungen zu verwalten. Idealerweise mit Sync nach PC. Denn es ist schon ein doofes Gefühl, wenn man vor dem DVD- oder Bücherregal steht und überlegt: “Hab ich das jetzt schon oder noch nicht?” Und dann lässt man es im zweifelsfall bleiben und vergisst dann zu Hause für das nächste Mal nachzuschauen. Ärgerlich.
Alles so Kleinkram. Ich suche jetzt doch noch ein S60-SDK. Zur Not schreib ich mir das Ding dann halt selbst. Sollte ja eigentlich net soo schwer sein. Ich hab halt noch nie was für mobile devices geschrieben. Aber einmal ist ja immer das erste Mal.
Und dann irgendwann Virtual.Lab auf das Handy portieren ;)